Kreismeisterschaft IPO 2018 beim MV Mettingen

“Same procedure as every year …”
Jedes Jahr fängt das Auswahlverfahren im Hundesport mit einer Kreismeisterschaft an. Oder, im Ausdruck etwas niedriger gehängt, inzwischen auch Kreisauslese / Kreisprüfung genannt. Jedenfalls ging’s um die Qualifikation zur Teilnahme an der Landesmeisterschaft der Westfalen und unsere Hedwig war mit ihrer Baffy dabei.
Beide hatten wie immer keinen “Hundesport-Winterschlaf” gehalten, sondern fleißig geübt, sogar ein Fährtenseminar besucht und auch daran gearbeitet, Baffys Arbeitsinteresse allein auf den Helfer zu konzentrieren und den Leistungsrichter außen vor zu lassen.
Gestartet wurde dieses Jahr in Mettingen beim dortigen MV.

Dreizehn Teams waren gemeldet, eins fiel aus, zwölf gingen an den Start, eins wurde disqualifiziert – da waren’s nur noch elf, die um das Weiterkommen kämpften.
Die Fährtenarbeit wurde am Samstag geprüft. Das Gelände, das der Gruppe zugewiesen wurde, in der Hedwig und Baffy suchen mussten, bot, vom LR bestätigt, die schwierigsten Bedingungen des Tages. Das Ergebnis von 89 erreichten Punkten war unter diesen Umständen respektabel.

Am Sonntag standen Unterordnung und Schutzdienst auf dem Plan.

Unser Team bekam für seine Vorführung 85 Punkte. Baffy nahm den direkten Rückweg an der Schrägwand vorbei und kleinere Unkorrektheiten bei den Übungsteilen summierten sich und erhöhten im Endeffekt den Druck, beim abschließenden Schutzdienst das volle Programm abzuräumen, um noch eine Chance zum Weiterkommen zu haben.

Es hieß also: ruhig bleiben und Baffy diesmal ohne “Abschweifungen” beim Zugriff.
Hat gut geklappt, es wurde ein geiler Schutzdienst, bei dem es nicht viel zu meckern (und abzuziehen) gab.
Mit 96 Punkten gingen die beiden vom Platz, nur einer war besser mit 98 und nur noch zwei weitere Teams waren punktgleich.
Insgesamt hat unser Team mit 270 Punkten den sechsten Platz erreicht und damit auch die Fahrkarte zur Landesaussscheidung gelöst.
Der Tagessieger erreichte 281 Punkte.
Gratulation!

Nicht unerwähnt bleiben soll auch, dass wieder viele Vereinskameraden trotz des weiter entfernten Veranstaltungsorts an beiden Tagen vor Ort waren, um unserem Team die Daumen in Realzeit zu drücken. Das stärkt den Zusammenhalt!

Und nun etwas zur Klarstellung.
Es ging das Gerücht, während der Vorführungen hätten sich am Platzrand Figuren aufgehalten, die einer selbsternannten Tierschüzter-Liga oder Scouts von Profi-Hundesportlern auf der Suche nach fördernswerten Talenten zugerechnet wurden.

Nein: es waren nur zwei alte Männer, die nah dran sein wollten, weil sie nicht mehr so gut sehen können.

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